Schmitten im Taunus

Schmitten im Taunus

Schmitten im Taunus ist eine Gemeinde in Hessen und gehört zum Kreis Hochtaunuskreis. Am 15. Mai 2022 (Zensusstichtag) hatte Schmitten im Taunus 9.425 Einwohner („Amtliche Einwohnerzahl“).

Die folgende Karte zeigt mit einer Auflösung von 100 Metern, wie sich die Einwohnerzahl auf das Gemeindegebiet kleinräumig verteilt. Jedes Kreissymbol steht ungefähr für die Fläche eines Fußballfeldes.

Einwohnerzahl (absolut)

Die Daten für diese und die weiteren Karten stehen für Gitterweiten von 10km, 1km und 100m auf der amtlichen Seite zensus2022.de zur freien Verfügung.

Regionalvergleich, Verwaltungsgliederung

ARS Name Einwohner Ew/qkm
064340012012 Wehrheim 9.336 244
064340009009 Schmitten im Taunus 9.425 265
064340010010 Steinbach (Taunus), Stadt 10.714 2.435
064340007007 Neu-Anspach, Stadt 14.567 403
064340011011 Usingen, Stadt 15.227 273
064340005005 Königstein im Taunus, Stadt 16.782 670
064340006006 Kronberg im Taunus, Stadt 18.454 993
064340002002 Friedrichsdorf, Stadt 25.585 849
064340008008 Oberursel (Taunus), Stadt 46.218 1.019
064340001001 Bad Homburg v. d. Höhe, Stadt 54.795 1.071
06434 Hochtaunuskreis 238.604
06 Hessen 6.207.278
DG Deutschland 82.719.540

Altersaufbau

Die Bevölkerungspyramide zeigt den Altersaufbau für Schmitten im Taunus im Jahr 2022. Darüber gelegt (soweit vorhanden) ist die Altersstruktur von 2011. Die Animation verdeutlicht, wie die am Ort gebliebene Bevölkerung in diesem Zeitraum von elf Jahren gealtert und sprichwörtlich durch den Altersbaum gewachsen ist.

Die Alterspyramide für die Gemeinde Schmitten im Taunus zeigt die absoluten Einwohnerzahlen nach Geschlecht für alle Altersjahre von 0 bis 100 an.

Einzelne Quartiere innerhalb der Gemeinde haben mitunter eine ganz andere Altersverteilung. Die Karte Seniorenanteil zeigt für 100m Gitterzellen diese räumliche Verteilung auch über die Grenzen der Gemeinde hinaus.

Bevölkerungsanteil ab 65 Jahren

Staatsangehörigkeiten

Am 15. Mai 2022 besaßen in Schmitten im Taunus 85,6 % der Einwohner die deutsche Staatsangehörigkeit. Die 10 häufigsten ausländischen Staatsangehörigkeiten in Schmitten im Taunus sind:

Staatsangehörigkeit Personen % Bund %
Ukraine 159 1,7 0,8
Polen 106 1,1 0,9
Rumänien 96 1,0 0,9
Kroatien 59 0,6 0,5
Italien 50 0,5 0,7
Afghanistan 49 0,5 0,4
Niederlande 48 0,5 0,2
Türkei 47 0,5 1,6
Bulgarien 41 0,4 0,4
Vereinigte Staaten 41 0,4 0,1

Weitere Aufgliederungen der Staatsangehörigkeit finden sich in der Zensusdatenbank, z.B. nach Alter (10er-Jahresgruppen), Geschlecht und Familienstand, um nur einige zu nennen.

Geburtsländer

In Schmitten im Taunus wurden 79,4 % der Einwohner in Deutschland geboren. Die 10 häufigsten ausländischen Geburtsländer in Schmitten im Taunus waren zum Stichtag:

Geburtsland Personen % Bund %
Polen 240 2,5 2,2
Ukraine 154 1,6 0,9
Rumänien 124 1,3 1,1
Ohne Angabe 90 1,0 0,2
Russische Föderation 85 0,9 1,3
Tschechische Republik 73 0,8 0,4
Vereinigte Staaten 55 0,6 0,2
Italien 52 0,6 0,5
Afghanistan 52 0,6 0,4
Türkei 52 0,6 1,6

Die Zensusdatenbank bietet überdies Auswertungen zu Geburtsländern u.a. nach Alter (Jahresschritte) oder Geschlecht an.

Neu hier oder alteingesessen – wie lange Haushalte am Ort wohnen

Die Wohndauer basiert auf dem Einzugsjahr der Person, die am längsten in der Wohnung oder dem Einfamilienhaus wohnt. Im Balkendiagramm wird die Wohndauer in Jahren für Schmitten im Taunus der Verteilung für Deutschland gegenübergestellt.

Wenn Ihre Gemeinde nicht repräsentativ ist, können Sie in der Zensusdatenbank die Werte für Landkreise und kreisfreie Städte abrufen. Entweder direkt in Tabelle 5000H-1008, aus der sich obiges Diagramm speist, oder in der Kombination mit dem Merkmal Miete der Wohnung.

Große und kleine Familien

Im Balkendiagramm wird die Größe der Kernfamilie dargestellt, und zwar für Schmitten im Taunus im Vergleich zu Hessen und Deutschland

In der Zensusdatenbank stehen zum Thema Familien 26 Tabellen bereit, die jeweils unterschiedlich konfiguriert werden können.

Mietpreise

Im Schnitt betrug die Nettokaltmiete in Schmitten im Taunus am Stichtag 7,17 €/qm.

Die Höhe der Miete hängt von vielen Merkmalen ab (Baujahr, Modernisierung, Größe, Ausstattung, Nachfrage, Altverträge vs. Neuvermietung). Gerne sprechen Makler aber auch von den drei Faktoren: Lage, Lage, Lage. Diese ist mit dem Zensus nicht zu erfassen, es lassen sich aber Rückschlüsse durch die kleinräumige Kartierung der Quadratmetermiete im 100m-Gitter ziehen.

Nettokaltmiete

Mietniveau in den Nachbargemeinden

In der Tabelle werden die 15 benachbarten Gemeinden von Schmitten im Taunus nach den Mietpreisen absteigend sortiert. Angegeben ist die durchschnittliche Nettokaltmiete in Euro je Quadratmeter aus bestehenden Mietverträgen (Stichtag 15. Mai 2022). Diese liegt im Allgemeinen deutlich unter den Werten, die Immobilienportale für Neuvermietungen ausweisen.

ARS Name €/qm Vermietete Whg. Leer­stehend Einwohner
064360001001 Bad Soden am Taunus, Stadt 10,22 6.018 400 23.242
064340005005 Königstein im Taunus, Stadt 10,07 3.534 334 16.782
064340001001 Bad Homburg v. d. Höhe, Stadt 9,95 16.341 926 54.795
064340008008 Oberursel (Taunus), Stadt 9,81 12.846 678 46.218
064360008008 Kelkheim (Taunus), Stadt 9,35 6.517 403 28.392
064340002002 Friedrichsdorf, Stadt 9,25 5.264 402 25.585
064340006006 Kronberg im Taunus, Stadt 9,13 5.185 293 18.454
064360011011 Schwalbach am Taunus, Stadt 8,79 4.123 223 15.359
064340012012 Wehrheim 8,04 1.394 124 9.336
064340007007 Neu-Anspach, Stadt 7,98 2.420 155 14.567
064340003003 Glashütten (Landkreis Hochtaunuskreis) 7,92 672 79 5.395
064340011011 Usingen, Stadt 7,58 2.957 222 15.227
064340009009 Schmitten im Taunus 7,17 1.254 177 9.425
065330003003 Bad Camberg, Stadt 6,97 2.973 206 14.403
064390016016 Waldems 6,65 742 80 5.186
064340013013 Weilrod 6,51 822 147 6.785

In Umlandgemeinden und ländlichen Gebieten ist der Anteil der selbst genutzten Einfamilienhäuser oft hoch, sodass bei den durchschnittlichen Mietpreisen auch in Betracht gezogen werden sollte, wieviele Mietwohnungen es in der Gemeinde überhaupt gibt.

Eigentümerquote

Deutschland ist im europäischen Vergleich ein Land der Mieterinnen und Mieter. Die Eigentümerquote variiert aber stark zwischen Stadt und Land sowie Ost und West. Für die Gemeinde Schmitten im Taunus betrug sie 70,3 %. Dieser Wert sagt etwas aus über die Art der Wohnungsverfügbarkeit. Für die Kommune bedeutet das Wohnen in den eigenen vier Wänden weniger Fluktuation. Schließlich kann diese Kennzahl Anhaltspunkte für die finanzielle Absicherung im Alter geben.

Vor allem in Städten gibt es ein starkes Gefälle von hohen Eigentumsquoten am Rand und deutlich niedrigeren Werten in den Zentren. Das genaue Bild in Schmitten im Taunus zeigt die folgende Karte.

Eigentümerinnen und Eigentümer bewohnen häufig größere Wohnungen, was sich auch aus der Lage und der entsprechenden Platzverfügbarkeit ergibt. Daher soll die Karte der Wohnungsgröße hier direkt anschließen.

Wohnungsgröße

Die durchschnittliche Wohnung in Schmitten im Taunus war 126 Quadratmeter groß.

Freistehende Einfamilienhäuser

Das freistehende Einfamilienhaus erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dabei wird seine Flächenbilanz und oft die damit einhergehende Generierung von Individualverkehr diskutiert. Entsprechend der für jedes Bundesland typischen Siedlungsstruktur weist dieser Indikator eigene Verteilungen auf.

In Schmitten im Taunus betrug der Anteil der freistehenden Einfamilienhäuser 59,9 %. Das nachstehende Beeswarm Diagramm zeigt, wie dieser Wert bezogen auf alle Gemeinden in Hessen einzuordnen ist.

Jeder schwarze Punkt in obiger Abbildung steht für eine Gemeinde. Nur die Anordnung auf der x-Achse, der Einfamilienhaus-Quote, hat eine statistische Bedeutung. Eine Anordnung in vertikaler Richtung dient lediglich dazu, Überlappungen zu vermeiden.

Gebäudealter

In der folgenden Karte werden Baujahre in Mikrozensus-Klassen ausgewiesen und als Tortendiagramm alle 100m eingezeichnet. Leuchtend dargestellt sind die Neubauten, da sie insgesamt in der Minderzahl sind. Es sind aber gerade die Baujahre 1950 bis 1990, die in Bezug auf die energetische Sanierung oft den größten Anteil haben.

Eine Sonderstellung nehmen die Gründerzeitbauten oder noch ältere Gebäude (vor 1919 errichtet) ein, die einerseits für hohe Heizkosten stehen können, schwierig zu dämmen sind und doch teilweise sehr beliebt. An ihnen lässt sich darüber hinaus der Beginn der Siedlungsentwicklung ablesen.

Während dieser Epochen sind die 3.134 Gebäude mit Wohnraum in Schmitten im Taunus anteilig errichtet worden:

11,2 % Vor 1919
6,3 % 1919 bis 1948
37,5 % 1949 bis 1978
12,8 % 1979 bis 1990
15,3 % 1991 bis 2000
10,0 % 2001 bis 2010
5,9 % 2011 bis 2019
1,1 % 2020 und später

Wohnungsleerstand

Für Wohnungssuchende mögen 177 leer stehende Wohnungen (4,1 %) in Schmitten im Taunus interessant klingen. Nicht immer haben diese jedoch die benötigten Eigenschaften und somit kann Wohnungsleerstand auch auf Problemgebiete oder anstehende Sanierungen hinweisen (Grund und Dauer von Leerstand). Auch hier ergibt die kleinräumige Karte Aufschluss über innergemeindliche Unterschiede.

Beim Überfahren der Karte mit der Maus zeigt ein Tooltip die spezifischen Werte je 100m Gitterzelle. Werte in Klammern weichen aufgrund des Geheimhaltungsverfahrens in größerem Maße von den Originalwerten ab und sind daher weniger belastbar.

Wie und womit geheizt wird

Steigende Energiepreise und klimapolitische Maßnahmen haben in den vergangenen Jahrzehnten die Wahl der Heizung und ihres Energieträgers bestimmt. Außerdem gab es über die Jahre hinweg ein unterschiedlich starkes Baugeschehen. Dies sollen die folgenden Marimekko Diagramme verdeutlichen.

Dabei ist die Darstellung nach Gebäuden für Fragen der Infrastruktur wie Fernwärmeleitungen von Interesse, die Zahl der Wohnungen lässt aber erst Rückschlüsse auf die Menge der betroffenen Haushalte zu.

Energieträger der Heizung nach Baujahrzehnten

Ausgezählt für die 3.134 Gebäude mit Wohnraum in Schmitten im Taunus

Energieträger der Heizung nach Baujahrzehnten

Ausgezählt für die 4.338 Wohnungen in Schmitten im Taunus

Lesehilfe: Bei diesem Säulendiagramm variiert auch die Breite der Säulen. Damit werden die in der jeweiligen Epoche fertiggestellten Einheiten abgebildet.

Wie Rom wurde auch Schmitten im Taunus nicht an einem Tag erbaut und so verteilen sich die Heizungsarten und ihre Energieträger über das Gebiet sehr unterschiedlich. Gerade Fernwärme tritt dabei nicht vereinzelt auf, sondern dominiert in einzelnen – meist zur selben Zeit errichteten – Quartieren. Während die Nutzenden von Fernwärme keine individuelle Wahl des Energieträgers haben, verhält sich dies bei Zentralheizungen in Einfamilienhäusern anders. Zwei Karten zeigen detailliert die räumliche Verteilung (Auflösung 100m).

Energieträger der Heizung

Die 4.338 Wohnungen in Schmitten im Taunus wurden im Mai 2022 mit folgenden Energieträgern anteilig beheizt:

35,5 % Gas
47,9 % Heizöl
5,3 % Erneuerbare (Solar, Geothermie, Wärmepumpen)
1,3 % Fernwärme (versch. Energieträger)

In einzelnen Straßenzügen oder Quartieren – hier dargestellt durch ein Tortendiagramm alle 100 Meter – können die Anteile vom Gemeindemittel naturgemäß abweichen, wie die Karte zeigt.

Überwiegende Heizungsart

Die Heizungsart kann darüber informieren, mit welchen Aufwänden bei einer Modernisierung oder Umstellung des Energieträgers gerechnet werden muss und bei wem die Kosten dafür anfallen.

Zentral-, Etagen-, oder Fernheizung.

War das alles?

Nein.

Aktuell enthält die Zensusdatenbank Tabellen mit Ergebnissen für den Stichtag 15. Mai 2022. In vielen Tabellen lassen sich Merkmalskombinationen variieren, sodass sich eine noch viel größere Zahl an Auswertungen ergibt. Schließlich sind fast alle Tabellen für Bund, Länder, Regierungsbezirke, Landkreise bzw. kreisfreie Städte, Gemeindeverbände und Gemeinden sowie Stadtbezirke (Berlin und Hamburg) verfügbar.

Sehen Sie selbst, per Klick gelangen Sie in einem neuen Fenster direkt zur gewünschten Tabelle der Zensusdatenbank: